Monday, March 29, 2010

Cocktail Lounge

~

They met in some cocktail lounge
where people stare in stale habits
of basic instincts,
crawled out the other morning,
rendering business as usual,
stretched-out memories of vulpturous icons.

Imitated time and again
in hard trys not be
intimidated time and again,
piecing together a focus.
Still worried by alterable discoporation
that had declared a lost mind
a self liberation.



A friend told me about the latest research:
biomechanoid micro computers.
A fiend bold as shroud
to the templates of the urge
A hey-ho to schizoid psych modulators
(The grand unification theory
has to include its own break-down.


They like it and they don´t,
will meet again or they won´t,
could feel content
but got stoned somehow.
Wanna follow this light,
wanna follow that light,
found vanishing
what once was held tight
and a sculpture
what had been a smile.



(spoken)
It´sot always the distant force that
compromises due to local wants.
They claim their rights and, well,
the self-exposure leads to funny clues.
The overwhelming gets overruled,
delayed,
still in time,
but who is who? . . .

(add a clean jezz guitar solo here, honey . . .)


.

.

.

(2006/2010)
~


You went out in the snow
to get us some bread.
They brought your dead bodies
back instead.

Hold a book that you loved,
Tear drops feeling like stabs,
and make me squint
and become my jacket´s tabs.

Window light falls apart,
cradle shakes in my hand,
watch my head
as it´s counting sand.

Now you´re gone,
you´re
and I miss
you
so

Morning, noon and night
your always curious eyes
open up my heart in love and pain.

A wheelin´ reelin´ guilt
is stealin´ honesty away.
But that´s not you,
I don´t wanna feel you like this again.

This bottle won´t help.
Got a friend who takes care.
Holes in the walls
everywhere I stare.

Chilling wind in the park,
trees in silhouettes around,
from the distance the city´s sound.

Joey´s pizza place closed, - uuhh --- ,
ignore my tremblin´ jaw.
Feel like cut by a motor saw.

Now you´re gone,
you´re
and I miss
you
so

Morning, noon and night
your always curious eyes
open up my heart in love and pain.

A wheelin´ reelin´ guilt
is stealin´ honesty away.
But that´s not you,
I don´t wanna feel you like this again.

You went out in the snow
to get us some bread . . .

.

.

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(2006)

Friday, March 12, 2010

Calls

~

After long time
a feeling´s there again
that words are relevant at all.
(What a note.)

That words exist at all.

A plan made,
set out in words,
revealing its beauty
not cage,
nor canceled
because it expands
and trys to embrace
a real
rolling
and devour it.

it is my digestion
to propose a tight union
that´s soft and that´s dure
and can comfort both ways,

chewing up
parts of one´s self
and transform,
partial death,
some do like it
and some will resist
slight proposals
that differ from
now
and again.

not the content
but the structure
concerns
most of all
lifeless frames
are the strongest
withstanding
attempts
of a switch.

sure
news
was work
and exhausting

intra
folding
called folly
unfolding
remaining
called
me
and
called
you


.

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(2010)

Integration

~

Unter der Forderung nach Vergesellschaftung der Sozialprodukte schlummert der Individualismus der Unterdrückten.
Sie fordern seit dem 19.Jh. ein Vorziehen christlicher Verheißungen vom „Jenseits“ in ihre Lebensspanne, somit latent eine Umsetzung urchristlicher Werte gegen die Tempel des Reichen.
Die Installation des Gewissens im Christentum mutierte seit der Aufklärung zu einem, von seinen Urhebern gar nicht so gewünschten, individuellen inneren Gegenüber der Reflexion.
Neben der Naturwissenschafts- und Technikentwicklung entfalteten sich von dort die Geisteswissenschaften und darin u.a. die Erforschung menschlicher Bedürfnisse.
Die ihrem religiösen Moralmantel entkommene innere Instanz „westlicher“ Menschen war und ist Träger von Unrechtsbewußtsein und Durchsetzungswillen eigener Rechte des Menschen an sich.
Die daraus entstandenen Allgemeinen Menschenrechte zeichnen sich durch die Loslösung von der Gängelung durch äußere Instanzen aus, besonders von der geistigen und wirtschaftlichen Vorteilnahme der gesellschaftlichen Funktionseliten.
Zu deren rechtlichen Fundamenten der Unterdrückung gehörten schon immer religiöse wie das der Scharia.
Wer den sozialen Gedanken des Islam als in der Scharia enthaltenes Gutes verklärt,
vermittelt statt Fortschritts- und Gleichheitsstreben eher retrograde Sehnsucht nach männlicher Macht, wie sie in islamischen Rechtvorstellungen ausgeprägt ist.
Von Männlichkeitsfanatikern wird immer wieder (Selbst-) Kritik verhöhnt, die es ablehnt, auf das eigene Wesen zu beharren, anderen die eigenen Regeln aufzudrängen.
Toleranz für – hier religiös fundierten – Männlichkeitswahn zu fördern ist eine bizarre Entschärfung solcher Kritik durch Vereinnahmung.
Die in diesem Sinn eine Meinuungsführerschaft der Nicht-Meinungsführerschaft bis zur Infragestellung des westlichen Toleranz-Gedankens vorantreiben, machen sich zu Masochisten, deren perönliches Glück darin besteht, das Folterinstrumentarium selbst ausgesucht zu haben.
Ihnen sei ein Gratiskurs in der von ihnen gewünschten Toleranz der Intoleranz empfohlen, um die noch fehlende Knebelung ausprobieren, zu der die von ihnen tolerierte Intoleranz sich entwickelt, wo sie es schafft Fuß zu fassen.
Sie gefährden den Freiraum, auf dem sich auch ihre eigen freie Meingungsäußerung erst Entwickeln konnte.

So gut die sozialwissenschaftliche Einbeziehung von sog. Lebenslagesegmenten in Bedürfnisanalysen ist, darf sie nicht dazu führen, dass verfassungsfeindliche Segemente auf dem Weg von Fall-Beurteilungen Eingereister etabliert werden oder durch Erklärung einer Art Gewohnheitsrecht Illegales legalisiert wird.
Daher ist die Diskussion um Anerkennung der „guten Teile“ der Scharia eine reine Klauberei, um denen, die sie fordern, wenigstens ihr Wort zu lassen.
Denn mehr Spielraum gibt es dafür nicht, und somit ist auch dieses Jonglieren mit der Terminus Scharia in hiesigem Recht sinnfreie geistige Onanie zielferner Illusionäre, ein Aktionismus hilflosen Strampelns.
Der vorgeblichen Integrationsförderung ausländischer Mitbürger wird damit kein Dienst erwiesen, eine Einführung des Wahlrechts für Ausländer auf kommunaler Ebene mit Sicherheit weder wünschenswerter noch populärer gemacht.
Man kann der Meinung sein, dass „Scharia“ als Terminus von diesem oder jenem Inhalt in diesem Land verwendet werden soll, kann dafür Werbung machen.
Sofern der Inhalt nicht rechtskonform ist, muss man damit rechnen, dass dies als Aufruf zu Straftaten gewertet wird.
Es wäre sinnvoll, wenn die aktuelle Diskussion darüber, religiöse Menschen stärker nach ihrer eigenen Rechtsgewohnheit zu beurteilen, zu einem breiteren Verständnis dazu führt, dass jede Form institutionalisierter Religion totalitäre Tendenzen trägt.
Denn leider gehören zur Grundstruktur der großen monotheistischen Religionen einseitige Wahrheitsansprüche, die Andersartigkeit ungern zulassen bzw. bekämpfen.

Auch religiösen Menschen steht der Weg des Austauschs mit anderen offen, auch in diesem Land, nach den hier geltenden Regeln.
Wer durch die Hintertür des Minderheitenschutzes an hart erkämpfter Freiheit von religiöser Doktrin nagt, soll lieber froh sein, dass es diese Freiheit gibt.
In Ländern mit Scharia als Justiz würde ähnliche Kritik an landeseigener Rechtsvorstellung radikal beantwortet.

.

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(2010)

Lacerative Repulsion Undone

~

Too much applauding,
Whats the wrong,
What´s the right place?

Shiver makes demons,
Were you right
Or just a flaw?

Crisis without enemy
Scent behind back heads,
---
Thought was inside.

First and last
Are no questions of belief.
Stitch it in somewhere
It changes its
Shape with you

Climax urged for,
The sometimes most feared.

Fireball
Running through atmosphere

Can,
You count
Light
then transforming


Prayers and preachers
Try to hold you outside

Eye socket cramped
Verse files of despair


Once held in front
Or back
Of which memory?
Which part of yours
Asking which question?
Whose gain?


Demands for torches
Or bow-downs
Are vanity.
OF and FOR fuse
Pointing high,
Straight ahead
Reeling
Around one another
Direction
Gets lost.

Unification
Under
Tiles of thin air
Forgotten are sent
Where no question
Con hides them
Disguised by old sunlight
Displayed in caught time.

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(2010)